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11. Februar 2026 | 14:28 Uhr
von Lorenz Oberdoerster

Die Bewerbung für einen Start der Tour de France in Mitteldeutschland erhält weiteren politischen Rückhalt: Berlin beteiligt sich offiziell am Projekt „Grand Départ Allemagne 2029/2030“. Ein entsprechendes Schreiben des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner liegt dem Verein Grand Départ Alemagne e. V. vor.
Mit der Einbindung der Bundeshauptstadt gewinnt die Initiative zusätzliches Gewicht – politisch wie symbolisch. Die Idee: 40 Jahre nach den Ereignissen von 1989 könnte das größte Radrennen der Welt ein Zeichen der europäischen Verbundenheit und der deutschen Einheit setzen. Leipzig war Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen, Berlin steht wie kaum eine andere Stadt für den Fall der Mauer. Eine gemeinsame Bewerbung verbindet diese historische Dimension mit einer sportlichen Vision.
Der in Leipzig gegründete Verein arbeitet seit Monaten daran, Schritt für Schritt die notwendigen politischen und institutionellen Unterstützungen zu bündeln. Mit Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und nun auch Berlin formiert sich eine länderübergreifende Initiative, die das Potenzial der Region geschlossen präsentieren möchte.
Mitteldeutschland verfügt über sportliche Tradition, infrastrukturelle Stärke und eine lebendige Radsport-Community. Die Bewerbung versteht sich dabei nicht nur als Sportprojekt, sondern als gemeinsames Signal einer Region, die sich selbstbewusst international positionieren will.
Der politische Rückhalt wächst und mit ihm die Chance, den Grand Départ 2029 oder 2030 nach Mitteldeutschland zu holen.
- Berlin stärkt Bewerberbündnis für Grand Départ
- Prüfung ob 2029 oder 2030
- aktuelles Interview im Tourfunk der Sportschau
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