26. Juni 2025 | 09:42 Uhr

Grüne Sachsen fordern Kurswechsel in Verkehrspolitik: Mehr Investitionen in Rad- und ÖPNV

von Robert Strehler

Grüne Sachsen: „Verkehrspolitik muss dringend umsteuern“

Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen für den Doppelhaushalt 2025/26 fordert die Grüne Landtagsfraktion Sachsenein deutliches Umsteuern in der Verkehrspolitik. Christin Melcher, verkehrspolitische Sprecherin, kritisiert, dass die CDU-geführte Minderheitsregierung weiterhin stark auf Straßenbau setzt, während Investitionen in den Umweltverbund (Rad, Bahn, ÖPNV) zu kurz kommen.

Kernforderungen der Grünen:

  1. Mehr Geld für Radverkehr
    Es brauche endlich ein landesweites Radwegenetz, sichere Infrastrukturen in Städten wie im ländlichen Raum und konkrete Mittelzuweisungen.

  2. Verkehrswende ernst nehmen
    Die Grünen werfen der Staatsregierung vor, „alte Rezepte“ zu wiederholen. Stattdessen sei eine Priorisierung von Fuß-, Rad- und Bahnverkehr nötig.

  3. Kommunen stärken
    Der Landeshaushalt müsse kommunale Verkehrsprojekte (z. B. Radverkehrsplanung, Buslinien, Mobilitätsstationen) besser fördern.

  4. Klimaziele berücksichtigen
    Der Verkehrssektor sei in Sachsen noch immer der „Problemsektor“ beim Klimaschutz – ohne Umsteuern werden die Ziele verfehlt.

Was denken wir? 
Sachsen steht exemplarisch für das bundesweite Spannungsfeld zwischen Betonpolitik und Mobilitätswende. Wer jetzt in Infrastruktur und Radnetz investiert, entscheidet mit über die Glaubwürdigkeit der Verkehrswende.

Schaut mal auf der Webseite der Grünen Fraktion Sachsen vorbei!

Deine Takeaways

* Kritik am Doppelhaushalt
* Mehr Geld für Rad & ÖPNV
* Weniger Straßenbau

Meldung der Grünen Fraktion Sachsen auf gruene-fraktion-sachsen.de

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