26. Oktober 2026 | 14:33 Uhr

Kidical Mass fordert mehr Engagement bei der Einrichtung von Schulstraßen

von Lorenz Oberdoerster

Das Kidical Mass Aktionsbündnis fordert von den Bundesländern und Kommunen mehr Engagement für Schulstraßen. 20.000 Menschen unterstützen die Initiative mit Aktionen in fast 100 Städten.

Das Kidical Mass Aktionsbündnis hat in Deutschland mit einer Vielzahl von Aktionen, an denen rund 20.000 Menschen teilnahmen, für die Einrichtung von Schulstraßen geworben. Diese temporären und dauerhaften Straßen sollen die Sicherheit von Kindern auf dem Weg zur Schule erhöhen.

In Nordrhein-Westfalen hat ein Erlass zur Einrichtung von Schulstraßen im Januar 2024 zu einem Anstieg der Zahl dieser Straßen geführt. Von 41 im August 2025 stieg die Zahl auf 83 im August 2026, was einen Anstieg von über 100 Prozent darstellt.

Trotz dieser Erfolge fordert das Aktionsbündnis eine bundesweite Regelung zur Einrichtung von Schulstraßen. Ein Rechtsgutachten hat gezeigt, dass Kommunen auch ohne spezielle Regelungen in der Straßenverkehrsordnung Schulstraßen einrichten können.

Die Co-Initiatorin der Kidical Mass, Simone Kraus, und andere Sprecher betonen die Notwendigkeit, Schulstraßen zu schaffen, um Kindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen und die Verkehrssituation vor Schulen zu entspannen.

Das Kidical Mass Aktionsbündnis, unterstützt von über 400 Organisationen, sieht sich durch die hohe Teilnehmerzahl bestärkt und fordert eine Verkehrspolitik, die die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt.

Deine Takeaways

• Kidical Mass mobilisiert 20.000 Menschen für sichere Schulwege.
• Nordrhein-Westfalen verzeichnet einen Anstieg temporärer Schulstraßen um über 100 Prozent.
• Das Aktionsbündnis fordert eine bundesweite Regelung zur Einrichtung von Schulstraßen.

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