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05. Juli 2025 | 15:53 Uhr
von Robert Strehler

In Berlin-Pankow sorgt die Entscheidung, auf den Einbau von Pollern in der Stargarder Straße zu verzichten, für Unverständnis. Die Fahrradstraße gilt seit Langem als gefährlich, immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Autofahrern – insbesondere durch Durchgangsverkehr und Falschparker.
Ursprünglich war vorgesehen, durch bauliche Maßnahmen wie Poller das Verkehrsaufkommen zu reduzieren und die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen. Nun hat der Bezirk überraschend Abstand von dieser Maßnahme genommen. Die genauen Gründe dafür wurden bislang nicht öffentlich kommuniziert.
Auch eine alternative Lösung ist bisher nicht in Sicht. Dabei war die Poller-Installation Teil eines umfassenderen Konzepts zur Verkehrsberuhigung in Pankow. Anwohner und Verkehrsinitiativen zeigen sich enttäuscht – die Entscheidung werfe Fragen zur Prioritätensetzung in der Berliner Verkehrspolitik auf.
Die Stargarder Straße steht damit exemplarisch für ein wiederkehrendes Dilemma in der Hauptstadt: Radinfrastruktur wird angekündigt, aber nicht konsequent umgesetzt. Wie sich der Bezirk nun zur Kritik positioniert, bleibt abzuwarten.
Wenn Berlin das Ziel verfolgt, eine sichere und lebenswertere Stadt für alle Verkehrsteilnehmer zu werden, braucht es klare Entscheidungen – und den Mut, sie auch umzusetzen.
Die Morgenpost hat bereits berichtet und einen Artikel veröffentlicht!
* Keine Poller für Dunckerstraße
* Anwohner fordern mehr Sicherheit
* Prüfung erst nächstes Jahr
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