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Der deutsche Automobilzulieferer ZF hat seine Vertriebsaktivitäten für E-Bike-Antriebssysteme eingestellt. Dies betrifft insbesondere das Centrix-System, welches erst 2024 vorgestellt wurde. Der Rückzug erfolgt im Rahmen einer Umstrukturierung, die mehrere Projekte im Bereich elektrifizierter Antriebe umfasst. ZF begründet diesen Schritt mit dem zunehmenden Marktdruck und einer schwächeren Entwicklung im Bereich Elektromobilität.
Die Entscheidung, den Vertrieb zu stoppen, hat weitreichende Folgen für den E-Bike-Markt. ZF war 2018 mit hohen Erwartungen in diesen Sektor eingestiegen und hatte nach der Übernahme von Sachs Micro Mobility ein offenes Antriebssystem entwickelt. Das Centrix-System sollte als „made in Europe“-Lösung positioniert werden und war mit 75 oder 90 Newtonmetern Drehmoment erhältlich.
Die Auswirkungen des Rückzugs sind bereits spürbar. Marken wie Raymon, die auf ZF-Komponenten setzten, haben ihre Partnerschaften beendet und planen, künftig auf andere Anbieter wie Bosch und Yamaha zu setzen. Branchenbeobachter führen das Scheitern von ZF im E-Bike-Segment auf das Fehlen eines großen OEM-Kunden zurück, was in einem stark umkämpften Markt entscheidend ist.
ZF ist nicht der erste Automobilzulieferer, der sich aus dem E-Bike-Markt zurückzieht. Bereits zuvor hatte Brose sein E-Bike-Antriebsgeschäft an Yamaha Motor abgegeben. Die Entwicklungen zeigen, dass der Wettbewerb im E-Bike-Sektor intensiver wird und viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, sich zu behaupten.
- ZF stoppt E-Bike-Vertrieb
- Centrix-System vor ungewisser Zukunft
- Marktdruck zwingt zur Umstrukturierung
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