11. Mai 2026 | 18:40 Uhr

Im Bremer Flüsseviertel wurde eine weitreichende Verkehrsberuhigung beschlossen, um den Durchgangsverkehr zu reduzieren und die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen. Der Beirat Neustadt hat entschieden, die Lahnstraße und die Delmestraße in Fahrradstraßen umzuwandeln. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass Radfahrer sich sicherer fühlen und die Nutzung des Fahrrads als Verkehrsmittel gefördert wird.
Die Lahnstraße wird bereits stark von Radfahrern frequentiert. Laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bremen-Neustadt fühlen sich viele Radfahrer dort unsicher, da sie oft von Autofahrern bedrängt werden. Die Umwandlung in eine Fahrradstraße soll die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöhen und die Sicherheit verbessern. Die Delmestraße soll zudem als Klimastraße umgestaltet werden, um mehr Platz für Bäume und Grünflächen zu schaffen.
Zusätzlich plant der Beirat die Einrichtung von Diagonalsperren an zwei Kreuzungen, um den Durchgangsverkehr weiter zu reduzieren. Diese Sperren sollen Autofahrer zum Linksabbiegen zwingen, während Fußgänger und Radfahrer weiterhin passieren können. Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Konzepts zur Verkehrsberuhigung im Flüsseviertel, das auch die Problematik des illegalen Parkens adressiert.
Die Umsetzung der Maßnahmen wird bis Ende Mai 2026 vorbereitet. Fachleute arbeiten an einem Maßnahmenkatalog, um die Gehwege freizuhalten und die Attraktivität der Fahrradwege zu erhöhen. Die Diskussion über die Diagonalsperren war jedoch umstritten, da einige Beiratsmitglieder Bedenken hinsichtlich möglicher Verdrängungseffekte äußerten.
Takeaways:
- Zwei Straßen werden zu Fahrradstraßen umgewandelt
- Diagonalsperren sollen Durchgangsverkehr reduzieren
- Maßnahmen bis Ende Mai 2026 geplant
- Zwei Straßen sollen zu Fahrradstraßen umgewandelt werde
- Diagonalsperren könnten Durchgangsverkehr reduzieren
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