15. Dezember 2025 | 15:51 Uhr

Das Rheinische Revier per Rad erkunden

von Lorenz Oberdoerster

(c) - WE RIDE (Symbolbild)

Garzweiler ist vielen Menschen ein Begriff. Auch Hambach könnten Einige kennen. Transformation ist das Thema der Stunde im Braunkohlerevier, dies soll in einer Radroute im wahrsten Sinne des Wortes erfahrber gemacht werden. Die geplante Radroute 'Rheinische Revier' (Arbeitstitel) soll die Tagebaue Inden, Hambach und Garzweiler miteinander verbinden. Diese Fahrradverbindung soll nicht nur die Natur, sondern auch die Geschichte des Braunkohlereviers erlebbar machen. Laut einer Machbarkeitsstudie des Zweckverbands Landfolge Garzweiler wird die Strecke mehr als 150 Kilometer lang sein und bis 2035 fertiggestellt werden. Erste Vorschläge für die Routenführung könnten bereits 2027 umgesetzt werden.

Die Machbarkeitsstudie wurde von der BTE Tourismus- und Regionalberatung in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsplanungsbüro Kaulen sowie weiteren Partnern erstellt. An der Studie waren auch lokale und regionale Tourismusorganisationen sowie RWE beteiligt. Die Route soll den Fokus auf die Themen Wandel und Transformation legen und die Entwicklung der Tagebaue von 1850 bis 2100 thematisieren.

Geplant sind insgesamt 41 Inszenierungsstandorte entlang der Route, die den Besuchern die Veränderungen im Revier näherbringen sollen. Dazu gehören Aussichtspunkte, an denen verschiedene Themen wie Wirtschaft, Gesundheit und Rekultivierung behandelt werden. Ein zentraler Aspekt ist die Barrierefreiheit, um Familien mit Kindern und Lastenrädern den Zugang zu erleichtern.

Der Name der Radroute steht noch nicht fest. Der Arbeitstitel „Radroute Rheinisches Revier“ könnte durch kreativere Vorschläge ersetzt werden, die die Themen Radfahren und Transformation ansprechend transportieren. Die Route soll zudem in das bestehende Radwegenetz integriert werden und technische Qualitätsstandards erfüllen, um eine hohe Nutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.

Deine Takeaways

- Radroute soll Tagebaue Inden, Hambach, Garzweiler verbinden
- Fertigstellung der Strecke bis 2035 geplant
- 41 Inszenierungsstandorte entlang der Route vorgesehen

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