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09. Februar 2026 | 13:32 Uhr
von Lorenz Oberdoerster

Meldung:
Wer in Wuppertal schon einmal Fahrrad gefahren ist weiß: ganz so einfach ist das nicht. Und das liegt nicht nur an der Topografie, obwohl sich die Stadt selbst das ambitionierte Ziel "Fahrradstadt 2025" gegeben hat. Immerhin: Die Stadt hat die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS) für sieben Jahre verlängert. Was das für Wuppertal bedeutet und ob hier eher der Wunsch der Vater des Gedankens ist, beleuchtet ein Kommentar im Wuppertaler Nachrichtenmagazin njuuz:
"Haushaltssicherung. Dieses schöne Wort bedeutet bekanntlich: Jeder Euro wird dreimal umgedreht, einmal angebetet und dann doch nicht ausgegeben. Außer natürlich für Dinge, die sich gut anhören. Zum Beispiel für die Verlängerung der Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS). Kostenpunkt: 31.500 Euro für sieben Jahre. Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Art Fitnessstudio-Mitgliedschaft für Kommunen handelt – mit exakt derselben Nutzungsintensität.
Denn Hand aufs Herz: Wer spürt sie eigentlich, diese AGFS, draußen in Wuppertal? Wo genau versteckt sich die vielbeschworene Förderung des nicht-motorisierten Verkehrs? Zwischen Talachse, Dauerstau und zugeparkten Gehwegen muss man sie mit der Lupe suchen. Wenn das hier eine „fahrradfreundliche Stadt“ ist, dann ist jeder Januarvorsatz ein durchtrainierter Körper.
..."
[www.njuuz.de]
- Wuppertaler Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte
- Zahl der Fahrzeuge in Wuppertal steigt weiter
- Fahrradfreundlichkeit bleibt theoretisch ohne nennenswerte praktische Umsetzung
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