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22. September 2026 | 10:40 Uhr
von Lorenz Oberdoerster

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern könnten nach den Wahlen neue Koalitionen aus Linke, SPD und Grünen die Verkehrswende vorantreiben. Diese Parteien haben sich in ihren Wahlprogrammen auf gemeinsame Ziele verständigt, die insbesondere den Ausbau der Radinfrastruktur und die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs betreffen.
In Berlin war der Wohnungsmarkt das zentrale Wahlthema, jedoch folgte das Thema Verkehr auf den Fersen. Die Unzufriedenheit mit der bisherigen schwarz-roten Landesregierung führte zu einem signifikanten Stimmenverlust für die CDU und SPD. Insbesondere bei der Radinfrastruktur trat die bisherige Koalition auf der Bremse. Die Interessen der Autofarher:innen stand bei der CDU in Berlin an forderster Stelle ohne jedoch deutliche Verbesserungen zu erziehlen. Tatsächlich stieg die Staulänge in Berlin um 48%, wie der Tagesspiegel bei Auswertungen von Verkehrsdaten im Juni feststellen konnte.
Könnte es nun zu einem erneuten Umdenken in der Verkehrspolitik kommen?
Die Parteien beabsichtigen, Tempo-30-Zonen auszuweiten und das Radvorrangnetz zu priorisieren. Die SPD hat bereits konkrete Pläne für den Bau von 60 Kilometern neuen Radwegen pro Jahr vorgestellt. In Mecklenburg-Vorpommern wird die CDU nicht mehr im Landtag vertreten sein, was den Weg für eine Fortsetzung der bisherigen Regierungsarbeit von SPD und Linke ebnet. Welchen Stellenwert die Mobilitätswende einnehmen wird, bleibt dabei abzuwarten.
- neue Bündnisse könnten die Mobilitätswende vorantreiben
- Parteien sprechen sich für Verkehrswende aus
- Mobilität nach Wohnungsmarkt zentrales Thema in Berlin
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