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26. Juni 2025 | 09:07 Uhr
von Robert Strehler

Infrastruktur-Milliarden: Wohin das Geld in Deutschland fließen soll
Die Bundesregierung plant, bis 2028 rund 57 Milliarden Euro in die deutsche Infrastruktur zu investieren – ein Paket, das auf entscheidende Bereiche abzielt, aber kontrovers diskutiert wird.
Das sind die Hauptbereiche, in die investiert wird:
Schiene & Bahnnetz (27,7 Mrd. €):
Der größte Anteil fließt in die Bahn – insbesondere in marode Strecken, digitale Leit- und Sicherungstechnik sowie Engpassbeseitigung. Ziel: ein zuverlässigerer Zugverkehr.
Gebäude & Liegenschaften (12,5 Mrd. €):
Sanierungen und Neubauten von Bundesbauten (z. B. Verwaltungsgebäude, Justiz, Polizei) stehen im Fokus. Auch Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden betont.
Fernwärme & Gas (12,5 Mrd. €):
Investitionen sollen helfen, die Netze auf erneuerbare Energien und grüne Gase umzurüsten – u. a. zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor.
Digitalisierung & IT-Infrastruktur:
Ein kleinerer, aber symbolischer Teil des Budgets geht in digitale Verwaltung und Netzsicherheit.
Kritik:
Insbesondere aus Reihen der Opposition wird kritisiert, dass die Mittel nicht zusätzlich, sondern größtenteils aus bereits geplanten Investitionen stammen – ein „Etikettenschwindel“, wie es heißt. Auch die Transparenz der Mittelverteilung wird infrage gestellt.
Was heißt das fürs Fahrrad?
Für die Fahrradbranche sind vor allem die Investitionen in die Bahn und die Verknüpfung multimodaler Mobilität (z. B. Rad+ÖPNV) relevant. Ob die Investitionen auch Verbesserungen für Fahrrad-Mitnahme, Bahnhofs-Infrastruktur oder Radschnellweg-Anbindung bringen, bleibt offen – eine Chance für die Branche, hier politischen Druck aufzubauen und konkrete Rad-Projekte anzubinden.
Schaut euch mal den spannenden Artikel auf Merkur.de an
* Milliarden für Infrastruktur geplant
* Fokus auf Schiene und Gebäude
* Radwege-Finanzierung unklar
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