26. Februar 2026 | 12:32 Uhr

ADFC kritisiert: Hamburger Parkplan bremst Mobilitätswende aus

von Lorenz Oberdoerster

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kritisiert den Hamburger Masterplan Parken, der die Mobilitätswende behindert. Laut ADFC wird durch ein Parkplatzmoratorium der Abbau von Parkständen gestoppt, was die Umverteilung des öffentlichen Raums zugunsten von Fuß- und Radverkehr erschwert. Die Stadt priorisiert ruhenden Verkehr, was die Umsetzung wichtiger Radverkehrsprojekte gefährdet.

Beispielsweise wurde der Umbau der Poppenhusenstraße in Hamburg-Nord gestoppt, obwohl diese Straße für den Radverkehr von großer Bedeutung ist. Der ADFC fordert seit Jahren eine Freigabe für den Radverkehr in Gegenrichtung. Der geplante Umbau hätte die Anzahl der Stellplätze halbiert, was zur Aussetzung der Maßnahme führte. Auch Fahrradbügel werden vorerst nicht installiert.

Ein weiteres Beispiel ist die Osterbekstraße, die eine wichtige Verbindung für Radfahrende darstellt. Geplante Umbaumaßnahmen, die den Verlust von Parkständen zur Folge gehabt hätten, wurden ebenfalls auf Eis gelegt. Der ADFC sieht hier eine klare Benachteiligung des Radverkehrs und fordert eine zügige Umsetzung der notwendigen Maßnahmen.

Die Stadt hat zudem weitere Planungen in Hamburg-Nord gestoppt, was die Umsetzung von Ideen zur Verbesserung der Radinfrastruktur behindert. Der ADFC fordert eine Überprüfung des Parkplatzmoratoriums, um die Mobilitätswende voranzutreiben und die Bedingungen für Radfahrende zu verbessern.

Deine Takeaways

- ADFC kritisiert Hamburger Masterplan Parken
- Parkplatzmoratorium bremst Radverkehrsprojekte aus
- Umbauten für Radverkehr werden gestoppt

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