01. April 2026 | 12:53 Uhr

Hamburg denkt den Gehweg neu: "Perspektivwechsel wagen"

von Lorenz Oberdoerster

(c) Saken Design / BVM

Hamburg plant eine umfassende Neugestaltung der Gehwege, um den Fußverkehr zu fördern und die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Der Ansatz, als "Perspektivwechsel" bezeichnet, zielt darauf ab, die Straßenräume barrierefreier zu gestalten. Dies betrifft nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Kinder, ältere Menschen und Personen mit temporären Einschränkungen.

Im Rahmen dieser Initiative wurden acht Persona-Karten entwickelt, die verschiedene Lebenssituationen darstellen. Diese Karten sollen helfen, die Herausforderungen zu verstehen, mit denen unterschiedliche Menschen konfrontiert sind, wenn sie sich in der Stadt bewegen. Die Personas reichen von einer jungen Sportlerin mit Knie-Orthese bis zu einem älteren Herrn mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen.

Die Stadtverwaltung plant, diese Karten in Begehungen und Planungsgesprächen zu nutzen, um die Anforderungen an den öffentlichen Raum besser zu erfassen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Vielfalt der Bedürfnisse zu schaffen und die Gestaltung der Gehwege entsprechend anzupassen.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird voraussichtlich in den kommenden Monaten beginnen. Die Stadt Hamburg möchte damit nicht nur die Sicherheit und Zugänglichkeit erhöhen, sondern auch die Lebensqualität für alle Bürger verbessern.

Deine Takeaways

- Neugestaltung der Gehwege in Hamburg geplant
- Acht Persona-Karten verdeutlichen Bedürfnisse
- Ziel: Barrierefreiheit für alle Verkehrsteilnehmer

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