Die Kieser-Methode: Wer schneller mit dem Rad fahren will, sollte manchmal absteigen.

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Mehr Leistung beginnt nicht nur auf dem Rad. Gemeinsam mit dem passionierten Rennradfahrer Cris sprechen wir über die Kieser-Methode und warum gezieltes Krafttraining Stabilität, Haltung und Fahrspaß nachhaltig verbessern kann.

Lorenz im Interview mit Cris

Cris, wie bist du eigentlich bei Kieser gelandet und warum bist du geblieben?

Hi, ich bin Cris, 32, komme aus Kiel und bin als begeisterter Radfahrer vor allem auf dem Rennrad unterwegs. Ich hatte schon länger das Gefühl, dass ich zusätzlich ein Fitnessstudio brauche. Gleichzeitig war ich aber nie der Typ für klassische Studios. Diese Atmosphäre mit Spiegel-Selfies und lauter Musik hat mich eher abgeschreckt. Dann habe ich Kieser kennengelernt und schnell gemerkt: Hier geht es wirklich um den Sport. Man kann in Ruhe trainieren, ohne großes Drumherum. Genau das hat mir gefallen. Gemeinsam mit den Trainerinnen und Trainern habe ich dann einen Trainingsplan aufgebaut, der genau auf das abgestimmt ist, was mir fürs Radfahren noch fehlt. Natürlich werden die Beine durchs Rennradfahren ohnehin stark beansprucht, aber hier kann ich bestimmte Muskelgruppen nochmal gezielter trainieren. Dadurch ist das Ganze für mich ein sehr ganzheitlicher Ansatz geworden, der sowohl meine allgemeine Fitness als auch meine Haltung auf dem Rad verbessert. Ich mache das jetzt seit ungefähr einem Dreivierteljahr und merke definitiv Unterschiede. Ich fühle mich insgesamt stabiler auf dem Rad. Gleichzeitig bringt das Krafttraining natürlich auch optisch etwas mit sich – gerade in Kombination mit dem Ausdauersport.

Wurde das Training von Anfang an auch gezielt aufs Radfahren angepasst?

Ja, genau. Am Anfang wurde erstmal abgefragt, was ich sonst für Sport mache und was eigentlich mein Ziel ist. Ich habe dann erzählt, dass ich relativ viel Rennrad fahre und deshalb vor allem die Muskulatur stärken möchte, die beim Radfahren sonst eher weniger beansprucht wird. Trotzdem liegt natürlich auch ein Fokus auf der Beinmuskulatur. Gleichzeitig habe ich aber festgestellt, dass bei #Kieser sehr ganzheitlich gedacht wird. Denn auch beim Radfahren brauchst du natürlich Arme, Schultern und eine stabile Rückenmuskulatur, um überhaupt lange vernünftig auf dem Rad sitzen zu können. Dazu kommt bei mir noch ein klassischer Schreibtischjob. Ich sitze am Tag also viel  und da geht es dann auch darum, präventiv zu arbeiten, damit Nacken- oder Rückenprobleme gar nicht erst entstehen. Und genau das wurde alles in den Trainingsplan mit einbezogen.

Merkst du die Effekte inzwischen auch konkret beim Radfahren?

Eine sehr gute Frage. Ich würde sagen, meine Beinmuskulatur war durchs Rennradfahren vorher schon ganz gut trainiert. Trotzdem sieht man natürlich auch da Fortschritte und Steigerungen. Am deutlichsten merke ich es aber im Oberkörper. Ich bin insgesamt kräftiger geworden und merke einfach, dass mir alltägliche Dinge leichter fallen. Gleichzeitig fühle ich mich definierter und stabiler. Spannend war auch die Körperanalyse, die wir hier durchgeführt haben. Dabei wird über eine BIA-Messung ein kleiner Strom durch den Körper geschickt, wodurch sich Fett- und Muskelanteil bestimmen lassen. Die erste Messung hatte ich vor etwas mehr als einem halben Jahr, die zweite vor ein paar Wochen. Und da sieht man eben schon, dass sich etwas verändert hat: kein riesiger Muskelzuwachs, aber klar erkennbar die richtige Richtung. Die Fettmasse sinkt, die Muskelmasse steigt. Genau das war ja auch mein Ziel. Insgesamt fühle ich mich einfach fitter, vitaler und gerade in den Muskelgruppen stärker, die ich durchs Radfahren sonst eher weniger trainiere.

Hat sich dieses ruhige, konzentrierte Trainingsgefühl für dich bestätigt?

Total. Klar gibt es auch Zeiten, in denen hier mehr los ist. Dann klappt die eigene Routine manchmal nicht ganz so perfekt. Aber in den meisten Fällen funktioniert das schon sehr gut. Es gibt hier auch Übersichten dazu, wann typischerweise viel oder wenig Betrieb ist, und danach kann man sein Training ein bisschen planen. Was ich einfach angenehm finde: Hier trainiert jede*r ziemlich für sich. Ich ziehe mit meinen 32 Jahren wahrscheinlich eher den Altersschnitt nach unten als nach oben – und genau das macht die Atmosphäre für mich irgendwie entspannt. Es geht hier nicht darum, sich gegenseitig zu beobachten oder groß aufzufallen. Die Leute kommen her, um zu trainieren. Jeder macht sein Ding und das finde ich total angenehm. Und wenn man mal etwas nicht sauber ausführt, sind die Trainerinnen und Trainer da und helfen weiter. Man kann jederzeit Fragen stellen und bekommt Unterstützung. Für mich ist das, gerade weil ich ursprünglich vom klassischen Krafttraining eigentlich gar keine Ahnung hatte, super wertvoll.

Vielen Dank!

Den persönlichen Erfahrungsbericht von Cris findet ihr in der aktuellen WE RIDE SCHLESWIG-HOLSTEIN #4.

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