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23. Juli 2025 | 08:10 Uhr
von Robert Strehler

Der neue Klimaschutzbericht der Bundesregierung zeigt eine klare Trennlinie: Bis 2030 könnten die nationalen Klimaziele erreicht werden – vorausgesetzt, alle aktuellen Maßnahmen werden vollständig umgesetzt. Doch für den Zeitraum ab 2040 schlägt der Bericht Alarm: Ohne zusätzliche politische Weichenstellungen wird Deutschland deutlich von seinem Pfad zur Klimaneutralität abweichen¹.
Im Zentrum der Kritik stehen erneut der Verkehrs- und der Gebäudesektor. Obwohl Emissionen im Verkehr zuletzt leicht sanken, fehlt weiterhin eine strukturelle Trendumkehr. Vor allem der langsame Hochlauf von E-Autos, das Festhalten am Verbrenner und fehlende Maßnahmen zur Verkehrsverlagerung gelten als zentrale Schwächen².
Im Gebäudebereich sei der Fortschritt beim Ausbau von Wärmepumpen und Wärmenetzen deutlich zu gering. Bis 2045 könnten laut Prognose nur rund elf Millionen Gebäude ans Wärmenetz angeschlossen werden, etwa 3,5 Millionen mit Wärmepumpen ausgestattet sein – zu wenig, um die Klimaziele im Wärmebereich zu erreichen¹.
Der Bericht verweist auch auf die europäischen Vorgaben: Deutschland könnte sein CO₂-Budget im Rahmen der EU-Lastenteilung überziehen, was zu teuren Kompensationen und politischem Druck führen würde³.
* Klimaziele ab 2040 gefährdet
* Verkehr und Gebäude sind Hauptverursacher
* EU-Klimavorgaben verschärfen die Lage – Budgetverstöße drohen teuer zu werden
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