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23. Juli 2025 | 07:59 Uhr
von Robert Strehler

Kurz vor der politischen Sommerpause hat das Bundesverkehrsministerium ein Zeichen gesetzt: In nur wenigen Wochen brachte ein neu gegründetes Expert:innenforum konkrete Empfehlungen für eine nachhaltigere Verkehrspolitik auf den Weg. Das Gremium, bestehend aus 27 Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung, wurde im Mai ins Leben gerufen und sollte kurzfristig Impulse für klimafreundliche Mobilität und eine leistungsfähige Infrastruktur erarbeiten.
Das Ergebnis kann sich offenbar sehen lassen: Mehrere Verbände und Branchenvertreter loben die zügige und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Ministerium. In dem Forum herrschte eine auffallend offene Arbeitsatmosphäre – ein „Workshop auf Augenhöhe“, wie Teilnehmende berichten. Auch dass Bundesverkehrsminister Schnieder selbst zur Abschlusspräsentation erschien und den Prozess sichtbar unterstützte, werteten viele als positives Signal.
Inhaltlich drehen sich die Empfehlungen um zentrale Zukunftsthemen: etwa die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, die Förderung multimodaler Mobilität, Investitionen in die Infrastruktur oder Maßnahmen zur Emissionsreduktion. Die vollständigen Ergebnisse sollen im Herbst veröffentlicht werden.
Ob aus den Vorschlägen konkrete Maßnahmen werden, ist allerdings noch offen. Die Vorschläge haben keine unmittelbare Bindung und benötigen politischen Willen zur Umsetzung. Viele Beobachter:innen sehen das Forum dennoch als wichtigen Schritt in Richtung einer kooperativeren Verkehrspolitik, die Fachwissen stärker einbindet.
* Debatte über Verkehrspolitik im Bundestag
* Kritik an ÖPNV-Finanzierung
* Neuer Gesetzentwurf für Radverkehr
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