13. April 2026 | 15:39 Uhr

Berlin-Friedrichshain plant die Umgestaltung eines Abschnitts der Danneckerstraße in eine Gartenstraße, inspiriert von einem Vorbild in Paris. Ziel ist es, eine autofreie Wohlfühlzone zu schaffen, die den Anwohnern mehr Grün und Lebensqualität bietet. Die Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann verfolgt mit diesem Projekt eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Der Umbau der Danneckerstraße zwischen Rudolfstraße und Am Rudolfplatz soll mehr Bäume und weniger versiegelte Flächen bringen. Regenwasser soll besser gespeichert werden, um den urbanen Raum klimaresilienter zu gestalten. Ein detaillierter Zeit- und Kostenplan steht noch aus, jedoch ist die Finanzierung durch das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ mit 1,6 Millionen Euro bereits gesichert.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorplanung. Am 30. Mai 2026 wird der Bezirk beim Nachbarschaftsfest in der Danneckerstraße weitere Details vorstellen. Die Idee, die Straße in eine Gartenstraße zu verwandeln, ist nicht neu; bereits 2020 wurde ein Teil der Straße zur „Klimastraße“ erklärt, um Fußgängern mehr Raum zu bieten.
Die Gartenstraße soll ein Beispiel für eine grünere und lebenswertere Stadt sein. Herrmann hat sich im Oktober 2025 in Paris über die erste Gartenstraße informiert, die im Sommer 2025 eröffnet wurde. Diese Straße verbindet einen Park mit einer Sportanlage und zeigt, wie dicht bebaute Viertel durch Begrünung aufgewertet werden können.
- Gartenstraße in Friedrichshain wird autofrei
- 1,6 Millionen Euro für Umgestaltung gesichert
- Nachbarschaftsfest am 30. Mai 2026 geplant
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