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30. Juni 2025 | 14:40 Uhr
von Robert Strehler

Nach rund 20 Monaten Bauzeit hat Hamburg den Recha-Lübke-Damm im Bezirk Mitte umfassend saniert. Der Abschnitt zwischen Nordkanalbrücke und Amsinckstraße wurde modernisiert und gleichzeitig zur Modellstraße für klimaangepasste, sichere und barrierefreie Infrastruktur entwickelt. Im Fokus: komfortable Wege für Rad- und Fußverkehr, ein klimarobuster Straßenraum und innovative Wasserbewirtschaftung.
Das wurde umgesetzt:
- 570 Meter Fahrbahnsanierung, inkl. neuer Spurführung
- Bis zu 3,25 Meter breite Radfahrstreifen auf beiden Seiten
- Mindestens 1,50 Meter breite Gehwege für barrierefreies Gehen
- 56 neue Straßenbäume für Mikroklima und Schatten
Zudem wurden Retentionsflächen, begrünte Mulden, Regenwassermulden und sogenannte TTE®-Multifunktionsflächen integriert – ein wasserdurchlässiges Kunststoffgitter aus Recyclingmaterial, das begrünt oder mit Schotter befüllt werden kann. Die Fahrbahnen bleiben dadurch belastbar, aber ökologisch sinnvoll ergänzt.
Einordnung für weride.bike
Der Recha-Lübke-Damm steht beispielhaft für eine neue Qualität im kommunalen Straßenbau: Statt reiner Erneuerung entstand ein zukunftsfähiger Raum, der Mobilität, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität zusammenführt. Die Maßnahme zeigt, wie technisch komplexe Sanierungen mit ambitionierten Mobilitätszielen verbunden werden können – im Bestand, mitten in der Stadt.
Für die Mobilitätswende bedeutet das: Stadtstraßen können mehr sein als reine Fahrbahnen – wenn Radwege nicht nur mitgedacht, sondern vorausschauend integriert werden.
* 570 m sanierte Strecke mit Radwegen bis 3,25 m Breite
* Grün- und Wasserflächen zur Klimaanpassung eingebunden
* Modellprojekt für klimaresiliente Stadt- und Verkehrsentwicklung
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