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05. Juli 2025 | 15:50 Uhr
von Robert Strehler

Berlin verzeichnete 2024 einen alarmierenden Anstieg der Verkehrstoten: 55 Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben – 22 mehr als im Vorjahr. Besonders betroffen waren Fußgänger*innen, von denen 24 tödlich verunglückten. Das geht aus dem aktuellen DEKRA-Verkehrssicherheitsreport 2025 hervor, der am 4. Juli in Berlin vorgestellt wurde.
Die Prüfgesellschaft schlägt angesichts dieser Entwicklung Alarm. „Das war die höchste Erhöhung, die wir seit 2001 zu verzeichnen hatten“, sagte Fabio Tumburus, Niederlassungsleiter der DEKRA in Berlin. Besonders kritisch sei der starke Anstieg bei den zu Fuß Gehenden, einer besonders verletzlichen Gruppe im Straßenverkehr.
Obwohl Berlin weiterhin den bundesweit niedrigsten Wert an Verkehrstoten pro Million Einwohner aufweist, sei der sprunghafte Anstieg „alarmierend“, so Tumburus.
Aggression als wachsender Risikofaktor
Neben der Unfallstatistik rückte DEKRA ein weiteres Problem in den Fokus: die zunehmende Aggressivität im Berliner Straßenverkehr. „Das Sozialverhalten unter den Verkehrsteilnehmern ist eine Herausforderung, die sich nicht technisch lösen lässt“, sagte Mario Schwarz, DEKRA-Gebietsleiter Ostdeutschland. Das Verhalten sei in Berlin auffällig rauer als in anderen Städten – ein Faktor, der laut DEKRA das Unfallgeschehen direkt beeinflusst.
DEKRA fordert Trennung der Verkehrsarten
Als Konsequenz fordert DEKRA eine konsequente Umsetzung des Berliner Verkehrssicherheitsprogramms sowie die bauliche Trennung von Auto-, Rad- und Fußverkehr. Nur so ließe sich das Risiko für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden dauerhaft reduzieren.
* Steigende Aggressivität im Berliner Verkehr
* DEKRA fordert mehr Rücksichtnahme
* Radfahrende und Fußgänger*innen besonders gefährdet
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